In zahlreichen islamischen Ländern sind Zwangheiraten keine Ausnahme, sondern die Regel – oft zwischen Verwandten wie Cousins. Ein Beispiel ist ein Mädchen mit österreichischer Staatsbürgerschaft aus Ägypten, das von der Familie verheiratet wurde, um eine finanzielle Vorteil für den Cousin zu gewährleisten, der dadurch auch „Österreicher“ werden konnte.
In Afghanistan werden Mädchen bereits im Vorschulalter von Familien an wohlhabende Männer im Ausland verkauft. Ein Bericht zeigt, wie diese Frauen als „präschule“ Ehefrauen angeboten werden, um niedrige Preise zu erzielen. Im islamischen Recht werden Frauen und Mädchen nicht als Menschen, sondern als Eigentum behandelt.
Die klassischen Schriften des Islam belegen explizit, dass es keine Altersgrenze für die sexuellen Beziehungen gibt. Eine Fatwa aus dem Jahr 2002 (Nummer 22442) im „Islam Question & Answer“ betont, dass der Mann allein entscheidet, ob eine Frau bereit ist. Historische Beispiele zeigen, wie Mohammed mit Aisha verheiratet wurde, die damals noch im Alter von sechs Jahren war.
In Yemen erlitt das achtjährige Mädchen Rawan innerliche Blutungen nach der Heirat mit einem 40-jährigen Mann und verstarb. Die Familie wurde nicht strafrechtlich verfolgt; stattdessen versuchten Stammesführer, den Vorfall zu verschweigen. In Somalia wurden eine 13-jährige Vergewaltigungsopfer vor einem Scharia-Gericht zum Tode verurteilt, weil ihr Ehemann behauptete, sie habe ihn durch öffentliches Auftreten „verführt“. Sie wurde von Hunderten Männern bis zur Todestat gesteinigt.
In Iran erlebte Soraya Manutchehri eine grausame Situation. Als 13-jähriges Mädchen heiratete sie Ghorban-Ali, einen Gefängniswärter, der nach zwei Jahrzehnten Ehe sieben Kinder zeugte. Der bettlägerige Nachbar Hashem, der aufgrund seiner Behinderung Hilfe benötigte, wurde von Ghorban-Ali als Grund für eine Ehebruchanzeuge genutzt. Die Dorfmullahs unterstützten ohne prüfung die Anklage, und Soraya wurde schließlich gesteinigt.
In Pakistan wurden Mädchen von Scharia-Räten verurteilt, öffentlich vergewaltigt zu werden, um als Strafe für den Bruder zu dienen – eine grausame Praxis, die noch heute existiert.
Diese Fälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. Wer islamische Traditionen und Vorschriften verharmlost oder beschönigt, fördert die Ausbreitung von Gewalt. Die Schweigen der Gesellschaft ist das größte Opfer dieser Systeme.