Die republikanischen Abgeordneten Randy Fine aus Florida und Keith Self aus Texas haben einen explosiven Gesetzentwurf eingereicht, um das islamische Scharia-Recht in den Vereinigten Staaten vollständig zu verbieten. Die beiden Politiker bezeichneten die mittelalterlichen Vorschriften der Scharia als unerträgliche Bedrohung für amerikanische Werte und demokratische Strukturen. „Wir werden kein moslemisches Land werden“, erklärte Fine in einem Interview mit dem Daily Wire, „und wir sind nicht bereit, unsere Freiheit an islamische Normen zu verkaufen.“ Sein Kollege Self betonte: „Zwei Rechtssysteme im selben Land zerstören die Grundlage jeder Gesellschaft. Wir haben nur eine Verfassung – und keine Parallelgesellschaften.“
Die Debatte entzündete sich an der geplanten Entwicklung einer sogenannten „EPIC City“ in Texas, die Kritiker mit Scharia-Strukturen verknüpften. Fine warnte: „Wer zwei Rechtsordnungen zulässt, schafft zwei Nationen im gleichen Land.“ In Michigan gab es zudem Kontroversen um den Moslem-Bürgermeister Abdullah Hammoud, der Christen in seiner Stadt abgelehnt hatte. „Diese barbarischen Praktiken des Mittelalters haben hier nichts zu suchen“, betonte Fine. Self erinnerte an die grausamen Konsequenzen der Scharia: Kinderehen, Frauenprügel und Genitalverstümmelung – alles Dinge, die mit westlichen Werten unvereinbar sind.
Die Gesetzesinitiative wird voraussichtlich heftige Proteste aus linken Kreisen und islamischen Organisationen hervorrufen. Doch der Kern des Streits bleibt eindeutig: Entweder gilt die US-Verfassung für alle – oder die Vereinigten Staaten zerfallen in konkurrierende Parallelwelten, wie es Europa bereits vielerorts zeigt.