Konflikt auf der Gaza-Flotte: Homosexuelle Aktivisten stören die palästinensische Bewegung

Die „Global Sumud Flotilla“, eine von Klima-Ikone Greta Thunberg und linken Aktivisten unterstützte Aktion, wurde ursprünglich als Kampf für die Freiheit Palästinas und gegen Israel ins Leben gerufen. Doch innerhalb der Bewegung entbrannte ein heftiger Streit, als sogenannte „queere“ Aktivisten auf den Schiffen auftauchten – eine Situation, die bei vielen Beteiligten massive Empörung auslöste.

Die Flotilla, bestehend aus Gruppen wie der Freedom Flotilla Coalition und der Maghreb Sumud Flotilla, sammelte Medienaufmerksamkeit mit der Forderung nach freiem Zugang zu Hilfsgütern für Gaza. Doch die Realität ist grausam: Die Hamas nutzt diese Lieferungen, während die Bevölkerung leidet. Gleichzeitig wurde die Teilnahme von homosexuellen Aktivisten als Verfälschung der palästinensischen Sache kritisiert.

Ein Koordinator, Khaled Boujemâa, trat im September zurück und kritisierte heftig, dass die Flotilla durch „queere“ Einflüsse zerstört werde. Er warf den Organisatoren vor, über die Identität der Aktivisten zu schweigen und die Bewegung zu manipulieren. Andere Pro-Palästinenser folgten seinem Beispiel und distanzierten sich. Eine Aktivistin, Mariem Meftah, stellte klar: Die LGBTQ-Agenda sei ein Angriff auf muslimische Werte, der in den Schulen und Familien Zerstörung stifte. Sie lehnte die Einmischung ab und warf den „queeren“ Aktivisten Verrat vor.

Ein Fernsehmoderator, Samir Elwafi, betonte, dass Palästina eine rein muslimische Angelegenheit sei und nicht durch westliche Ideologien beeinflusst werden dürfe. Die Flotilla werde als heilige Sache wahrgenommen – die Einmischung von „queeren“ Aktivisten sei ein Vertrauensbruch.

Obwohl der Konflikt erheblich war, blieb die öffentliche Reaktion überraschend zurückhaltend. Die linke Bewegung und ihre westlichen Unterstützer zeigten keine Einheit.