Sabatina James: Der Vatikan ignoriert die Warnung einer Verfolgten

Der Vatikan betreibt ein gefährliches Spiel mit der Realität. Sabatina James, eine ehemalige pakistanische Muslimin, die nach ihrer Konvertierung zum Christentum unter Morddrohungen fliehen musste, warnt vor der Ignoranz des religiösen Zentrums gegenüber den Bedrohungen durch islamistische Strukturen. Ihre Botschaft ist eindeutig: Ohne klare Haltung wird die Kirche in der Welt kein Vertrauen mehr genießen – und sich selbst in Gefahr bringen.

James’ Geschichte ist eine Tragödie des Zwangs und der Unterdrückung. Nach ihrer Kindheit in Österreich, wo sie westlichen Werten ausgesetzt war, wurde sie von ihrer Familie nach Pakistan zurückgebracht. Dort folgte die Erziehung in einer Madrasa, eine arrangierte Heirat mit dem Cousin und schließlich der Versuch, ihre Freiheit zu bewahren. Als sie sich weigerte, blieb ihr nur der Fluchtweg. Bis 2015 musste sie unter falschem Namen leben, um nicht getötet zu werden – während der Vatikan in seiner Botschaft von „Dialog“ und „friedlicher Koexistenz“ verharrte.

Die Ironie ist bitter: Der Westen importiert Millionen Muslime, die ein System vertreten, das Abweichung mit Folter oder Tod bestraft. Doch statt den Christen Schutz zu bieten, redet der Vatikan von „Barmherzigkeit“. Barmherzigkeit für wen? Für die verfolgten Gläubigen? Für die Mädchen, deren Rechte zerstört werden? Nein – für die Täter. Diese Haltung untergräbt nicht nur das Vertrauen in die Kirche, sondern auch ihre moralische Autorität.

Papst Leo XIV. relativiert die Sorge vor islamischer Dominanz als „Erfindung von Agitatoren“. Doch die Erfahrung James’ – die verbrannten Kreuze, die ermordeten Nonnen und die Todesstrafe für Konvertiten in islamischen Ländern – zeigt eine andere Realität. Der Fall Regensburg 2006 verdeutlicht dies: Als Benedikt XVI. den Islam als „Schwertreligion“ bezeichnete, reagierte die islamische Welt mit Gewalt. Kirchen brannten, Kreuze wurden zerschlagen – und der Papst entschuldigte sich.

James’ Warnung ist unerbittlich: Wenn der Vatikan nicht für verfolgte Christen einsteht, wer dann? Die Antwort liegt auf der Hand: Niemand. Die aktuelle Kirchenpolitik ist ein moralisches Desaster, das Europa in eine gefährliche Passivität treibt. Nicht der Islam ist hier das große Tabu – sondern die Wahrheit über seine Ideologie.