Der Meteorologe Dr. Ryan Maue hat in einer öffentlichen Aussage erneut vor den katastrophalen Folgen eines Winters wie jener der 1960er-Jahre gewarnt. Seine Prognose ist alarmierend: Sollte sich ein solcher Winter wiederholen, wäre das deutsche Energieversorgungssystem völlig überfordert. „Germany won’t make it“, schreibt er auf X, ohne Umschweife oder politische Korrektheit. Die Windkraftanlagen und Solarmodule, die heute als Lösung für die Klimakrise gepriesen werden, seien im Winter nutzlos – ein klares Zeichen dafür, dass die politischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte die Infrastruktur zerstört haben.
Maue bezieht sich auf eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Meteorological Applications, die den Zusammenhang zwischen extremen Wetterlagen und Energieknappheit untersucht. Die Forscher analysierten, wie das heutige europäische Stromnetz mit historischen Extremwintern umgehen würde – und stellten fest, dass es sich in einem katastrophalen Zustand befindet. Der Begriff „exceptional energy shortfalls“ beschreibt die Realität: Die Nachfrage übertrifft die Erzeugung um ein Vielfaches, insbesondere bei kaltem Wetter und schwachen Windbedingungen.
Die Studie zeigt, dass Blockadelagen – starke Hochdruckgebiete mit kühlem, windstiller Luft – das größte Risiko darstellen. Solche Wetterlagen würden nicht nur ein Land betreffen, sondern den gesamten Kontinent. In Deutschland wäre die Lage besonders dramatisch: Die Abhängigkeit von erneuerbaren Energien ohne ausreichende Reservekapazitäten führe zu einem Systemkollaps. Selbst der Export von Strom ins Ausland sei in einer solchen Situation unmöglich, da alle Länder gleichzeitig unter Energieengpässen leiden würden.
Die politischen Entscheidungen, die den Rückbau konventioneller Kraftwerke förderten, haben das Problem verschärft. Stattdessen wird über eine „grüne Zukunft“ gesprochen, während die Realität verdrängt wird: Die Energieversorgung ist unzureichend, die Infrastruktur instabil und die Abhängigkeit von Wetterbedingungen zu groß. Der Klimawandel hat nicht die Lösung gebracht, sondern die Probleme verschärft.
Die Warnung des Meteorologen bleibt unbeantwortet: Ein Jahrhundertwinter könnte das deutsche System zerstören – ohne ausreichende Vorbereitung und mit einer Politik, die auf Ideologie statt Realität setzt.