Die österreichische Krankenversicherung befindet sich in einer existenziellen Krise. Um die finanzielle Balance zu retten, werden ab März und Mai 2026 umfangreiche Einschnitte vorgenommen: Die Selbstbeteiligung bei Zahnersatz wird erhöht, Krankentransporte unterliegen strengeren Regeln und das Krankengeld wird reduziert. Jährlich sollen damit 34 Millionen Euro eingespart werden, um bis 2026 auf eine schwarze Null zu kommen.
Doch während die österreichischen Bürger künftig höhere Beiträge zahlen und weniger Leistungen erhalten, bleiben Asylbewerber, subsidiär Schutzberechtigte und anerkannte Asylanten unberührt. Bei ihnen gibt es keine Abstriche – stattdessen profitieren sie von einer vollständigen Krankenversicherung bei der ÖGK, die ohne Selbstbehalte und Rezeptgebühren abgedeckt ist. Die Grundversorgung umfasst monatliche Zuschüsse wie Mietzuschläge bis zu 330 Euro für Familien, Verpflegungsgeld von 260 Euro pro Erwachsenen sowie Taschengelder und jährliche Bekleidungshilfen. Diese Leistungen erreichen oft einen Wert von über 400 Euro pro Monat.
Sobald der Asylstatus zuerkannt ist, öffnet sich die Tür zur Sozialhilfe: Alleinstehende erhalten bis zu 1.230 Euro monatlich, Paare bis zu 1.722 Euro inklusive Wohnkostenpauschalen. Die Kinderzuschläge erreichen in einigen Bundesländern über 300 Euro pro Kind. Wien gilt als besonders stark betroffen – hier werden Sozialleistungen im hohen Maße abgedeckt, was eine besonders große Anzahl von Migranten anzieht, die keine Arbeitskapazitäten haben.
Wie der Nobelpreisträger Milton Friedman bereits vorhersagte: „Man kann nicht offene Grenzen und gleichzeitig einen Wohlfahrtsstaat haben.“ Österreichs System zeigt nun deutlich, dass finanzielle Einsparungen für die Bevölkerung zugunsten von Migranten ohne Arbeitsbereitschaft stattfinden.