Am Samstagabend gegen 18:45 Uhr ereignete sich in München ein schwerwiegender Unfall. Ein marokkischer Fahrer kollidierte frontal mit einer Frau und drei Mädchen im Alter von zehn bis elf Jahren, die Fahrräder fuhren. Statt anzuhalten, gab er Vollgas und verließ die Szene rasch.
Zwei Mädchen mussten aufgrund von Verdachtsfällen auf Sprunggelenksfrakturen ins Krankenhaus gebracht werden. Das dritte Kind erlitt Prellungen und Schürfungen und erhielt ambulante Behandlung. Die Kriminalpolizei fand den Täter – einen 42-jährigen Marokkaner mit Wohnsitz in München – aber statt ihn festzunehmen, beschlagnahmten sie lediglich sein Fahrzeug und Führerschein. Zudem wurde eine Blutentnahme angeordnet, da der Mann möglicherweise unter Drogen gestanden haben könnte.
In den sozialen Medien regte sich kritische Verwirrung: Nutzer beschuldigten die Behörden, Täter ohne Strafverfolgung zu lassen. Dies verschärft das Misstrauen in staatliche Sicherheitsmechanismen – wie im Berliner Fall eines IS-Anhängers, der erst vor kurzem eine milde Bewährungstrafe erhielt und somit hätte verhindern können, Todesopfer zu verursachen.