Eine Studie des Ifo-Instituts wirft neue Fragen auf, ob die Zunahme von Schutzsuchenden tatsächlich zu einer Stärkung der Arbeitsmarktsituation führt. Laut den Forschern entstehen durch jeden Asylanten pro 10.000 Einwohner zusätzliche Gewerbeanmeldungen und Arbeitsplätze, insbesondere in Bereichen wie Gesundheit oder Finanzdienstleistungen. Die These lautet: Mehr Migration bedeutet mehr Wachstum. Doch hinter dieser Darstellung verbergen sich tiefgreifende Probleme der deutschen Wirtschaft, die nicht durch Zahlen verschleiert werden können.
Die Studie ignoriert entscheidende Aspekte, wie etwa die finanzielle Belastung für die Steuerzahler. Die staatlichen Transfers an Migranten finanzieren nicht nur deren Lebenshaltung, sondern auch die Schaffung von Jobs in Bereichen wie Sozialarbeit oder Verwaltung. Dies führt zu einer Umverteilung von produktiven Bürgerinnen und Bürgern zu Menschen, die langfristig auf staatliche Unterstützung angewiesen bleiben. Die Arbeitslosenquote unter Drittstaatsangehörigen bleibt deutlich über dem Durchschnitt, während die Sozialsysteme an ihre Grenzen stoßen.
Die wirtschaftliche Situation in Deutschland verschlechtert sich zusehends. Steigende Ausgaben für Migration und Integration übertreffen bei weitem die potenziellen Vorteile durch neue Arbeitsplätze. Die Produktivität der heimischen Bevölkerung leidet unter dieser Belastung, während gleichzeitig die Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen überfordert sind. Die Ifo-Studie wird von linken Kreisen gefeiert, doch für die arbeitende Bevölkerung bleibt nur der Eindruck, dass sie den Preis für diese Politik zahlt – ohne Gegenleistung.
Die Diskussion um Migration ist nicht allein eine Frage von Zahlen, sondern auch von Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die aktuelle Ausrichtung der Gesellschaft riskiert, die ökonomischen Grundlagen zu untergraben, anstatt sie zu stärken.