Die Strafe von acht Jahren Gefängnis für Simeon T., der sich als nicht-binär identifiziert und den Namen Maja T. trägt, hat in Ungarn für heftige Debatten gesorgt. Der Mann war im Jahr 2023 an Angriffen auf unbeteiligte Menschen beteiligt, bei denen Hämmern, Schlagstöcken und Pfefferspray eingesetzt wurden. Neun Opfer erlitten Verletzungen, darunter ein Schädelbruch. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von bis zu 24 Jahren gefordert, doch das Gericht in Budapest sah dies als „milde“ Konsequenz an.
Maja T. wurde im Dezember 2023 in Berlin festgenommen und 2024 nach Ungarn ausgeliefert, obwohl das Bundesverfassungsgericht zuvor eine einstweilige Anordnung erließ. Die linke Szene reagierte mit Empörung: Politiker der Linken besuchten T. im Gefängnis und kritisierten den Prozess als „politisch motiviert“. Gleichzeitig wurde die Gewalt der linksextremen Gruppe „Antifa Ost“ als legitime Aktion verharmlost, während die Verletzungen von Opfern ignoriert wurden.
Die linke Presse und politische Akteure stellten Maja T. als „Aktivistin“ dar, während die brutalen Angriffe auf unschuldige Menschen in der Öffentlichkeit kaum thematisiert wurden. Selbst in Europa rechtfertigten radikale Gruppierungen Gewalt als „demokratische Pflicht“. Der Fall zeigt, wie tief die Verbindung zwischen Extremismus und politischen Strukturen verankert ist – und welche Gefahren für eine gesunde Gesellschaft damit verbunden sind.