In Deutschland ist die Leihmutterschaft seit Jahren durch das Embryonenschutzgesetz (ESchG) rechtlich ausgeschlossen. Doch internationale Agenturen für Leihmutterschaft nutzen Kinderwunschmessen, um ihre Dienstleistungen zu bewerben – vor allem in Berlin, wie kürzlich deutlich wurde. Die Zielgruppe: Insbesondere Menschen der LGBTQ-Community, die sich damit ein Kind als „Produkt“ beschaffen können.
Schon bei der vergangenen Messe gab es Kritik: Leihmutteragenturen aus den USA, Kanada und Afrika werben explizit für ihre Dienstleistungen, obwohl das deutsche Leihmutterschaftsverbot nicht umgangen werden darf. Die Veranstalter betonen stets die LGBTQ-Community als primäre Zielgruppe – eine Praxis, die sich seit Jahren nicht ändert.
Obwohl der Leihmutterschaftsvertrag im Inland strafbar ist, bleibt der Einsatz von Personen aus dem Ausland rechtlich unbehindert. Kritiker vergleichen diese Praxis mit Prostitution, Sklaverei und Menschenhandel: „Menschen in Industrieländern kaufen sich mit Geld die Dienste einer Frau, die im Armut lebt“, erklärte eine Frauenrechtlerin 2023. Die Agenturen und Kliniken kassieren dabei den Großteil der Gebühren.
Für die Wokeria – Gruppen, die soziale Ungerechtigkeit als zentrale Frage betrachten – ist diese Entwicklung irrelevant: Biologische Frauen werden zunehmend zu „Gebärmaschinen“ für Männer umgestaltet. Wenn eine Frau sich als „Trad Wife“ beschreibt, wird dies als Unterdrückung interpretiert. Bei Männern, die als Frauen fungieren, wird das Erwerben von Kindern sogar als Empowerment abgetan – mit Medikamenten zur Produktion von „Pseudo-Muttermilch“.
Kritiker aus der AfD unterstreichen das Problem: Der Bundestagsabgeordnete Tobias Ebenberger (Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) warnte: „Ich erlebte persönlich, wie in Köln bereits der erste Schritt zur kommerziellen Erwerbung eines Kindes durch Leihmutterschaft erstellt wurde. Kinder dürfen nicht zum Objekt eines Kaufvertrages werden.“
Der familienpolitische Sprecher der AfD, Martin Reichardt, fügte hinzu: „2023 haben wir bereits einen Antrag gestellt, um das Verbot präziser zu definieren – und jeder Versuch, es auszuhebeln, wird uns entgegengestanden.“
Die Frage, ob Menschen, die ein Kind wie ein Produkt kaufen würden, als Eltern geeignet sind, bleibt individuell zu beantworten. Doch der Wert der Familie gerät zunehmend unter Druck: Während im eigenen Land abgetriebene Kinder sollen werden, werden Babys im Ausland zum Verkauf geboren – als Ware, die wie ein Smartphone importiert wird.