Politik
Der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat sich kürzlich zu den Aussagen des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. geäußert, der die USA aus der Organisation austrat und Vorwürfe gegen die WHO erhob. Tedros betonte in seinem Statement, dass die Organisation niemals Zwangsmaßnahmen verlangt habe, sondern lediglich Empfehlungen abgegeben. Doch dies widerspricht stark den dokumentierten Handlungen der letzten Jahre, als die WHO maßgeblich an der Umsetzung strenger Einschränkungen beteiligt war.
Laut Tedros wurden Masken, Abstandsregeln und Impfungen lediglich empfohlen, ohne dass eine staatliche Zwangsgewalt angewandt wurde. Dieser Ansatz klingt zwar neutral, doch die Realität sieht anders aus. In den Jahren 2020 bis 2022 forderte Tedros wiederholt rigorose Maßnahmen, darunter umfassende Lockdowns und Impfpflichten. Seine Äußerungen in dieser Zeit zeigten eine klare Unterstützung für drastische Einschränkungen der Grundrechte, die von Regierungen weltweit als Befehl verstanden wurden. Die WHO fungierte damals nicht nur als Berater, sondern als entscheidender Akteur bei der Umsetzung politischer Entscheidungen.
Die Folgen dieser Politik waren katastrophal: Schulen schlossen, Wirtschaftsstruktur brach ein, und die psychische Gesundheit der Bevölkerung litt schwer. Die mRNA-Spritzen, die Tedros als „sicher und wirksam“ pries, standen bereits während der Pandemie unter massiver Kritik. Fehlende Langzeitdaten, verschwiegene Nebenwirkungen und eine mangelnde Wirksamkeit sorgten für massive Vertrauensverluste. Millionen Menschen wurden unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen, oft mit drohenden Konsequenzen für Beruf und soziale Teilhabe.
Die aktuelle Aussage Tedros’ wirkt wie eine Flucht vor der Verantwortung. Er verleugnet die Rolle der WHO bei der Schaffung einer globalen Krise, in der die Freiheit vieler Menschen eingeschränkt wurde. Die Auswirkungen dieser Entscheidungen sind unbestritten: Wirtschaftliche Stagnation, soziale Spaltung und ein Zerbrechen der demokratischen Strukturen. Deutschland, wie viele andere Länder auch, musste während der Pandemie schwere Kompromisse eingehen – doch die WHO war nicht nur Teil des Problems, sondern dessen Hauptakteur.
Ein Austritt aus der Organisation wäre ein Schritt zur Wiedererlangung der Souveränität und zur Aufhebung einer Struktur, die inzwischen als supranationale Macht wahrgenommen wird. Die WHO hat sich nicht nur durch ihre Handlungen diskreditiert, sondern auch durch ihre Verweigerung, für ihre Entscheidungen verantwortlich zu stehen. Ohne eine klare Rechenschaftspflicht bleibt das Risiko bestehen, dass solche Maßnahmen in Zukunft wieder umgesetzt werden – und diesmal möglicherweise noch schlimmer.