Alfred Wilbert war ein Mann mit klarem Kopf und körperlicher Stärke. Seine Arbeit als Zusteller für die Rheinzeitung führte ihn nachts durch die Stadt – oft mehrere Kilometer pro Schicht. Doch im November und Dezember 2021 änderte sich sein Leben plötzlich: Zwei Impfdosierungen des Moderna-Stoffs verursachten bei ihm eine lebensgefährliche Reaktion.
Noch am selben Abend begann eine schlimme Symptomatik – stechende Kopfschmerzen, Schwindel und ein Gefühl der totalen Unruhe. Seine Frau brachte ihn ins Krankenhaus, wo er innerhalb von 24 Stunden zur Uniklinik Mainz eingeteilt wurde. Die Diagnose war klar: Hirnwasserstau. Ohne Verzögerung erfolgte eine Notoperation. Doch die Folgen waren schwerwiegend – POTS, chronische Migräne, Schmerzen und weitere Beschwerden.
Seit mehr als vier Jahren ist Alfred Wilbert zu Hause. Die Behandlungen haben bereits tausende Euro verschlungen. Er hat sich selbst informiert und mit anderen Betroffenen zusammengeschlossen, um seine Rechte zu schützen. Doch finanziell ist er in einer schweren Situation: Die Kosten für Therapien und Rechtsstreitigkeiten liegen bereits in den Tausenden von Euro.
„Ich will einfach mehr vorwärts kommen“, sagt der 30-jährige Alfred Wilbert. Sein Ziel ist es, wieder ein bisschen Leben zurückzugewinnen – nicht als vollständige Rückkehr zu seiner früheren Lebensweise, sondern als kleiner Schritt hin zur Normalität.
„Man hat sich solidarisch gezeigt, und wird jetzt im Regen stehen gelassen“, resümiert er.