Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat erneut eine Warnung über die bevorstehende Hitzewelle veröffentlicht, bei der er zahlreiche Todesfälle voraussagte. Seine Aussage löste jedoch in den sozialen Medien einen kontroversen Diskussion aus.
Im Tweet des Ministers lautete es: „In dieser Hitzewelle werden viele Menschen leider sterben.“ Gleichzeitig kritisierte er die rechten Kritiker, die sich über seine Prognose lustig machten. Doch Faktenchecks offenbaren, dass in Europa tatsächlich mehr Menschen an Kälte als an Hitze versterben – eine Tatsache, die Lauterbach bisher immer ignoriert hat.
Einige Nutzer erinnerten sich an seine früheren Vorhersagen aus dem Jahr 2021: Damals hatte er behauptet, alle Ungeimpften bis März „geimpft, genesen oder leider verstorben“ sein zu müssen. Die Reaktion auf diese Aussage war vielfältig – von Spott bis hin zu Faktenchecks über die tatsächliche Sterblichkeit.
Die Pan-Europäische Kommission Klima und Gesundheit, der Lauterbach ebenfalls angehört, hat kürzlich die Weltgesundheitsorganisation aufgefordert, den Klimawandel offiziell zum internationalen Gesundheitsnotstand zu erklären. Dies geschieht im Gegensatz zu dem Report des IPCC, der vor kurzem extreme Szenarien als unrealistisch abstrakte.
Die aktuelle Debatte zeigt deutlich: Die Vorhersagen von Lauterbach sind zunehmend von der Wirklichkeit abweichen. Die Hitzewelle ist kein Grund zur Panik – sondern ein Spiegel für die Missverständnisse in der Klima-Diskussion.