Phias grünes Versprechen bricht: Klima-Startup der Gates-Tochter im Betrugssumpf

Ein Startup, das sich als „nachhaltige“ Einkaufsplattform präsentierte, gerät nun in die Skandale. Phia, ein von Phoebe Gates (Tochter von Bill Gates) und Sophia Kianni gegründetes Klima-Startup, hat aufgrund von Betrugsmethoden und falschen Umweltversprechen seine Reputation verloren.

Bis Anfang 2026 hatte das Unternehmen eine Bewertung von 185 Millionen Dollar erreicht. Doch internes Material zeigt, dass Phia bereits seit Dezember 2025 automatische Verkäufe einfließen ließ – auch ohne aktivem Kundeninput. Die Betrugsmethoden führten dazu, dass bis zu 51 Prozent der beanspruchten Umsatzzahlen nicht korrekt zugeordnet waren.

Die bekanntesten Umweltversprechen des Startups war die „80-Prozent-CO2-Reduktion“. Eine Studie aus dem Jahr 2025 ermittelte jedoch, dass in der Realität lediglich etwa 25 Prozent CO2-Ersparnis erreicht werden. Der Wert wurde bereits von ThredUp – einem führenden Secondhand-Anbieter – als unrealistisch abgelehnt.

Innerhalb des Unternehmens war es bekannt, dass die Gründungsrin Sophia Kianni vorgeschlagen hatte, Cookies auch bei bloßem Schließen eines Fensters zu setzen. Dies widerspricht den Google-Chrome-Vorschriften und untergräbt die gesamte Nachhaltigkeitskampagne.

Phia wurde von Impact.com suspendiert, um falsch zugeordnete Transaktionen zu korrigieren. Die Entdeckung zeigt: Eine grüne Marketingstrategie kann durch Betrug und Datenmissbrauch zerstört werden – und nicht nur für Phia, sondern für die gesamte Nachhaltigkeitsbranche.