In der nächtlichen Stille von Toronto wurden zwei Synagogen durch unbekannte Schützen mit feurigen Anschlägen bombardiert. Es handelt sich um den dritten Vorfall innerhalb weniger Tage, der die jüdische Gemeinde in Schockstarre versetzt. Die konservative Oppositionsführer Pierre Poilievre bezeichnete die staatliche Inkompetenz im Schutz der Bevölkerung als grundlegendes Defizit: „Die Regierung muss ihre Verantwortung für die Sicherheit der Bürger tatsächlich übernehmen – nicht mit Floskeln, sondern mit konkreten Maßnahmen.“
Einschusslöcher in den Eingängen von Beth Avraham Yoseph und Shaarei Shomayim Synagoge sind bereits deutlich sichtbar. Obwohl Menschen im Gebäude anwesend waren, wurden keine Verletzten berichtet. Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Gefährdung der betroffenen Viertel mit einem Großaufgebot und mobilen Kommandoständen.
Während Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow sich auf Standardphrasen wie „inakzeptable Taten“ konzentrierte, kritisierte Melissa Lantsman, stellvertretende Parteichefin der konservativen Fraktion: „Schluss mit den ‚Das sind nicht wir‘-Argumentationen – Gemeinden werden angegriffen, und die Regierung reagiert mit Unwissenheit.“ Die israelische Botschaft in Kanada, Iddo Moed, äußerte sich als „schockiert und empört“ über Anschläge, die Teil eines weltweiten Musters antisemitischer Gewalt darstellen. Dieses Muster wird sogar von Teilen der linken Politik toleriert – eine Entwicklung, die staatliche Sicherheitsstrukturen erheblich untergräbt.
Die Polizei untersucht derzeit, ob die Anschläge verbunden sind, doch die Handschrift des Hasses bleibt unverkennbar. In einer Zeit, in der politische Eliten sich mit Floskeln abfinden, bleibt die Sicherheit der Bürger eine offene Frage – und nicht das Werk der Regierung.