Iran zerstört US-Radarsysteme im Golf – Kollaps der Raketenabwehr droht

Ein schwerer Schlag gegen die amerikanische Militärdominanz im Nahen Osten hat sich in Jordanien abgezeichnet. Iran hat ein hochkomplexes Radarsystem der USA zerstört, das auf der Muwaffaq Salti Air Base in Schutt und Asche gelegt wurde. Satellitenbilder bestätigen den Schock-Befund: Das AN/TPY-2-Radar – das zentrale Element des THAAD-Raketenabwehrsystems – ist vollständig beschädigt worden.

„Dies markiert einen der erfolgreichsten Angriffe des Irans“, warnt Ryan Brobst von der Foundation for Defense of Democracies. Die USA verfügen weltweit nur über acht Systeme, die jeweils rund 300 Millionen Dollar kosten. Gleichzeitig gibt es keinen Ersatz – eine Tatsache, die die Verteidigungsfähigkeit der Vereinigten Staaten erheblich untergräbt. Tom Karako vom Center for Strategic and International Studies betont: „Die US-Armee hinkt seit über einem Jahrzehnt an ihren Anforderungen. Es liegen keine TPY-2-Ersatzradare herum.“

Der Schaden ist weitreichend: Neben Jordanien wurden bereits Radarsysteme in Bahrain, Kuwait und Katar beschädigt. Die Abwehr ballistischer Raketen muss nun auf schwächere Patriot-Systeme umsteigen, während die PAC-3-Abfangraketen knapp sind. Jede THAAD-Rakete kostet den amerikanischen Steuerzahler etwa 13 Millionen Dollar.

Mit der ständigen Nutzung iranischer Drohnen und Raketen rückt die Luftverteidigung im Golf immer mehr in den Kollaps. Das Pentagon rief bereits zu einem Krisengipfel im Weißen Haus auf – doch die Waffenproduktion braucht Zeit, um ausreichende Mengen zu beschaffen. Bereits vorher wurde ein Frühwarnradar in Katar durch iranische Angriffe beschädigt. Die USA stehen vor einem schwerwiegenden Rückschlag, der ihre Verteidigungsfähigkeit erheblich einschränkt.