Iran: Aufstand der unterdrückten Bevölkerung gegen die Theokratie

Die Lage im Iran hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschärft. Massenproteste, ausgelöst von wirtschaftlicher Verzweiflung und politischer Unterdrückung, haben das Land erschüttert. Die Demonstranten fordern nicht nur eine Ende der Korruption, sondern auch die Absetzung des islamischen Regimes, das seit Jahrzehnten unter dem Deckmantel der Religion Macht ausübt.

In den Städten Teheran, Shiraz und Kermanshah haben sich zehntausende Menschen in Demonstrationen zusammengefunden. Sie tragen keine Kopftücher mehr, verbrennen Regime-Symbole und rufen nach Freiheit. Einige von ihnen schreien „Pahlavi zurück!“, eine Referenz an die vertriebene königliche Familie, die einst das Land regierte. Die Proteste haben sich auf über 150 Städte ausgeweitet, wobei die Regierung mit gewaltsamen Einschritten reagiert. Mindestens 36 Menschen wurden getötet, und der Internetzugang wurde teilweise unterbrochen, um die Nachrichten zu zensieren.

Die westliche Berichterstattung bleibt zurückhaltend. Während islamistische Bewegungen wie Hamas in Europa oft positiv dargestellt werden, wird der iranische Aufstand kaum beachtet. Die Demonstranten hingegen sind friedlich und lehnen Antisemitismus ab, im Gegensatz zu anderen Gruppen. Einige der Protestierenden wenden sich an die USA um Hilfe, während der ehemalige US-Präsident Donald Trump das iranische Regime vor Gewalt gewarnt hat.

Die Zukunft des Landes bleibt ungewiss. Doch eines ist klar: Die Bevölkerung will nicht länger unter der Herrschaft der Ayatollahs leben. Die nächsten Tage werden entscheiden, ob die Revolution Erfolg hat oder scheitert.