Die Europäische Union verabscheut Bargeldtransfers als „Schlecht“ und will sie mit strengen Gesetzen verbieten. Doch statt die tatsächlichen Gefahren zu bekämpfen – wie Terrorismusfinanzierung oder organisierte Kriminalität – fokussiert sie auf unwesentliche Details, die kleine Unternehmen in den Ruin treiben.
Hawala ist ein informelles System, das seit Jahrzehnten von arabischen und muslimischen Gemeinschaften genutzt wird. Es funktioniert durch Vermittler, die Geldbeträge zwischen Ländern ohne Banken oder Kontrollsysteme übertragen. Dieses Netzwerk wird sowohl für legale Überweisungen (z.B. Familienangehörige in Länder mit schwachem Bankensystem) als auch für kriminelle Zwecke genutzt.
In Deutschland wurden 2022 Fälle von Hawala im Handyladen festgestellt – eine Anzeichen dafür, dass das System trotz strenger Kontrollmechanismen existiert. Eine Antwort der Bundesregierung auf Grundlage von BaFin-Daten bestätigt dies offiziell. Doch statt diese Systeme zu regulieren, setzt die EU neue Gesetze um, die sich auf Gurken- und Bananenkrümmungen konzentrieren. Die Konsequenz: Kleinunternehmen wie Handyshops oder Reisebüros werden durch die Verpflichtung zur Bargeldkontrolle ins Ruin geraten. Gleichzeitig bleibt die echte Kriminalität, die das System Hawala nutzt, unbehelligt.
Die EU muss ihre Prioritäten umstellen – statt auf unwesentliche Details zu fokussieren, sollten sie internationale Sicherheitsrisiken bekämpfen. Doch bis dahin bleiben die kleinen Geschäfte der Bevölkerung in den Ruin.