Die staatlich geförderte NGO Save the Children befindet sich im Zentrum einer neuen Entwicklungsphase, bei der sie Migranten in Ceuta durch Broschüren mit methodischen Handreichungen zur rechtswidrigen Altersfeststellung verbindet. Diese Dokumente, welche in spanischer und arabischer Sprache vertrieben werden, leiten Flüchtlinge dazu an, ihre minderjährige Status vor den EU-Verwaltungsbehörden zu verschleiern – eine Strategie, die offensichtlich gegen gesetzliche Vorgaben verstößt.
Die Organisation ist bekannt für ihre hohe Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln. In Spanien erzielte Save the Children España 2024 Einnahmen von rund 67 Millionen Euro, von denen bereits 40 Prozent aus staatlichen Quellen stammen – unter anderem durch spanische Behörden und internationale Programme. Seit mehreren Jahren ist die Gruppe auch im Fokus italienischer Justiz: Ab 2017 wurden Ermittlungen gegen ihre Mitarbeiter wegen möglicher Beihilfe zur illegalen Einwanderung aufgenommen, wobei das Schlepperschiff der Organisation Vos Hestia durchsucht wurde.
Recherchen bestätigen, dass die Broschüren zweifelsfrei von Save the Children stammen. Obwohl es noch unklar ist, wie sie an Ceuta gelangt und wer sie verteilt, sind ihre Inhalte eindeutig rechtswidrig. Sie bieten Migranten die Möglichkeit, durch alternative Dokumente ihre minderjährige Status anzuerkennen – eine Praxis, die das Vertrauen in die gesetzliche Einhaltung der EU-Regelungen untergräbt.
In einer Zeit, in der Migrationssysteme zunehmend komplex werden, stellt sich die Rolle staatlich finanziierter Organisationen als kritisch heraus: Sollen sie really Schutz bieten oder stattdessen rechtswidrige Methoden fördern? Die aktuelle Entwicklung erhebt einen dringenden Fragen an die Transparenz und Verantwortung bei der Ausgabe von öffentlichen Mitteln.