Epstein-Verbindungen zerschlagen Stiftungs-Fassade: Buffett stoppt Spenden an Gates

Der scheinbar unberührte Bill Gates gerät langsam unter Druck. Sein langjähriger Partner und Finanz-Mogul Warren Buffett hat nun die jährlichen Spendentouren an die Gates-Stiftung abrupt abgebrochen. Der 95-jährige Investor, der in den letzten zwei Jahrzehnten über 47 Milliarden Dollar an die Stiftung fließt, verzichtet laut Berichten auf die übliche Spende, bis eine klare Untersuchung der Verbindungen zwischen Gates und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abgeschlossen ist.

Die Ergebnisse einer externen Prüfung, die der Stiftungsleiter Mark Suzman in Auftrag gegeben hat, werden im Sommer veröffentlicht. Seit der offiziellen Entdeckung brisanter Akten durch das US-Justizministerium im März verliert die Kommunikation zwischen Buffett und Gates jegliche Substanz. Buffett gab bekannt: „Seitdem spreche ich nicht mehr mit Bill Gates.“

Bereits 2021 verließ Buffett seinen Posten als Treuhänder der Stiftung, nachdem das Ehepaar Gates ihre Scheidung öffentlich machte. Zudem hat Melinda French Gates kürzlich die Foundation verlassen und sich auf eigene philanthropische Wege umgestellt.

Die Folgen des Epsteinschen Skandals sind nicht nur finanziell schwerwiegend, sondern auch ein Zeichen dafür, dass das Image des als „Menschenfreund“ geltenden Bill Gates erheblich in Frage gestellt wird. Mit dem bevorstehenden Absturz der Stiftung und den hunderten Kündigungen innerhalb der Organisation zeigt sich eine Krise, die weit über die philantropische Gemeinschaft hinausgeht.