„Der digitale Kontrollmechanismus: Wie das CO2-Konto die Freiheit zermürbt“

In Großbritannien sorgen Etiketten auf Lebensmitteln für Kontroversen, die den Verbraucher über seinen individuellen CO2-Verbrauch informieren sollen. Solche Maßnahmen, finanziert durch staatliche Mittel, werfen Fragen zu ihrer langfristigen Intention auf. Die Idee, jedem Bürger ein CO2-Budget zuzuweisen, erscheint zunächst harmlos – doch hinter den Kulissen erhebt sich die Frage nach der Notwendigkeit von Kontrolle und Zwang.

Die sogenannten „CO2-Labels“ werden von Organisationen wie dem Carbon Trust entwickelt, die mit öffentlichen Geldern arbeiten. Offiziell sei dies freiwillig, doch die Logik dieser Systeme erfordert zwangsläufig Grenzen, Überwachung und Durchsetzung. Ohne solche Strukturen bliebe das Konzept reine Symbolik. In den Hintergründen arbeiten globale Netzwerke wie die C40 Cities Initiative, deren Vorgaben für 2030 ambitioniert sind: von der Reduzierung des Kleidungskaufs bis zur vollständigen Vermeidung tierischer Produkte. Diese Richtlinien stammen nicht aus demokratischen Prozessen, sondern aus ungewählten Thinktanks, die mit EU-Mitteln unterstützt werden.

Die Umsetzung solcher Pläne könnte durch den digitalen Euro erfolgen, eine programmierbare Währung der EZB, die Transaktionen nachverfolgbar macht. In Verbindung mit einem EU-weiten Identitätssystem entsteht ein System, das individuelle Entscheidungen kontrolliert – etwa durch Sperren bei Überschreitung des CO2-Limits. Ähnliche Modelle sind bereits in China etabliert, wo Abweichler von gesellschaftlichen Normen sanktioniert werden.

Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die Umweltthematik, sondern auch gegen die zunehmende Überwachung durch staatliche und private Akteure. Wer sich der „Werte“ der EU entgegenstellt, riskiert die Sperrung seines Kontos – im Namen des Gemeinwohls und der „Demokratie“. In dieser Logik wird das CO2-Konto zu einem Werkzeug der Macht, das die Freiheit der Bürger schrittweise einschränkt.