Eine neue Untersuchung in der renommierten Fachzeitschrift Nature enthüllt, dass die natürlichen Wolkenphänomene den klimarelevanten Einfluss von CO2 praktisch vollständig neutralisieren. Die Studie von Lei Liu und seinen Kollegen aus dem Jahr 2025 analysiert langfristige Messdaten von 1996 bis 2018 und zeigt, dass Wolken eine Kühlwirkung von bis zu -1,77 W/m² pro Jahrzehnt bewirken – ein Effekt, der den positiven CO2-Effekt von lediglich +0,2 W/m² pro Jahrzehnt um fast achtmal übertrifft.
Im Gegensatz zur 2015 veröffentlichten Studie von Feldman et al., die ausschließlich wolkenlose Atmosphären modelliert hatte, berücksichtigen Liu und seine Kollegen die tatsächliche Wolkenbedeckung der Erde. Die frühere Forschung basierte auf einer fiktiven, modellierten Welt ohne Wolken – obwohl der reale Himmel bereits 60 bis 70 Prozent bedeckt ist. Die neuen Daten verdeutlichen, dass die natürliche Wolkenbildung ein zentraler negativer Feedback-Mechanismus darstellt, der den angeblichen Treibhauseffekt von CO2 praktisch ausgleicht.
Diese Erkenntnisse legen nahe, dass traditionelle Klimawissenschaften unter einer methodischen Fehlannahme stehen und somit nicht in der Lage sind, das tatsächliche klimatische System korrekt zu beschreiben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die von CO2 verursachten Erwärmungseffekte in der Realität praktisch irrelevant sind im Vergleich zur starken Kühlwirkung der Wolken.