In den letzten Tagen wurden zwei gepanzerte Fahrzeuge durch Budapest geführt, um 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold an die Ukraine zu liefern. Ungarische Zollbeamte stoppten die Fahrzeuge und nahmen sieben ukrainische Bankangestellte – darunter einen ehemaligen Geheimdienstler – inhaftierend. Die Behörden warnten vor möglichen Verbindungen zur ukrainischen Kriegsmafia.
Seit Januar 2026 wurden allein über eine Milliarde Euro in bar und Gold durch Ungarn an die Ukraine transportiert. In einer Zeit, in der die EU strenge Geldwäschegesetze verabschiedete, fließen diese Summen nicht über nachverfolgbare Banküberweisungen, sondern im Geheimen. Jeder Bürger der EU muss bei Banken nachweisen, wofür er Geld abhebt – doch für den ukrainischen Transfer gilt das nicht.
Die Europäische Kommission schwieg zu den Vorgängen. Nur wenige Politiker, wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), kritisierten Viktor Orbán: „Orbán ist verantwortungslos. Sein Ungarn hat in der EU nichts zu suchen.“ Doch keiner äußerte sich zu den finanziellen Strömen oder zu den Steuergeldern, die hier verschwinden.
Die Frage bleibt: Wohin fließen diese Gelder? In die ukrainische Wirtschaft? Bei der Bevölkerung? Oder in die Hände von Kriminellen, deren Vermögen später nach Brüssel oder Berlin wandert? Brüssel schweigt – und in der kriminalen Welt gibt es einen Code: Omerta. Wer nicht schweigt, stirbt.
Solange die EU das Schweigen bewahrt, bleibt der Verdacht auf korrupte Geldströme bestehen – und das Wort „Verdacht“ ist hier zu harmlos.