Berlin wird autofrei? Linksgrüne Initiative sammelt Signaturen für radikale Regelungen

Politik

In Berlin hat eine linksgrüne Kampagne begonnen, die den Autoverkehr innerhalb des S-Bahn-Rings radikal beschränken will. Das Volksbegehren „Berlin autofrei“ zielt darauf ab, bis 2028 fast alle Straßen in diesem Gebiet zu sogenannten „autoreduzierten Zonen“ umzuwandeln. Die Initiatoren fordern, dass private Fahrzeuge nur noch maximal zwölfmal jährlich zugelassen werden – und dies sogar auf sechs Fahrten pro Jahr reduziert werden soll. Verstöße könnten mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro bestraft werden.

Die Idee stößt auf heftige Kritik aus verschiedenen politischen Lagern. Die AfD und CDU lehnen das Vorhaben ab, während die Grünen und SPD es in der Regel unterstützen. Die Linke bleibt unentschlossen. Insgesamt wird die Initiative als extremistisch und gegen den Alltag der Bevölkerung gerichtet wahrgenommen.

Bislang sammelte das Projekt knapp 175.000 Unterschriften, doch für einen Volksentscheid im September dieses Jahres müssen mindestens sieben Prozent der Wähler stimmen. Kritiker warnen vor einer Schrumpfung des Wirtschaftsstandorts und einem Rückgang der Mobilität in der Hauptstadt. Die Linksgrünen verfolgen hier ihre globalistischen Ziele, die den Verkehrssystemen kontraproduktiv erscheinen.

Die Debatte um das Projekt zeigt, wie polarisierend solche Pläne sind – und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft haben könnten.