Österreichs Bevölkerung lehnt weiteres Geld für die Ukraine ab

Eine Umfrage des Medienunternehmens „Heute“ offenbart, dass die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bürgerinnen und Bürger zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Ukraine ablehnt. Stattdessen wird gefordert, die verfügbaren Mittel im Inland einzusetzen, um dringende nationale Bedürfnisse zu decken. Dennoch fließen Steuergelder weiterhin ohne Kontrolle in ausländische Projekte.

Die Umfrage von Unique Research für „Heute“ ergab, dass 58 Prozent der Befragten die Fortsetzung der Ukraine-Hilfen ablehnen, während nur 30 Prozent dies unterstützen. Die Zahlen spiegeln eine tiefe gesellschaftliche Spaltung wider, wobei politische Präferenzen deutlich sichtbar werden. So stimmten 67 Prozent der Grün-Wähler für weitere Gelder, im Gegensatz zu lediglich 19 Prozent, die dagegen waren. Die SPÖ-Wähler zeigten sich mit 51 Prozent für und 39 Prozent gegen. Selbst bei den NEOS-Wählern gab es keine klare Mehrheit: 44 Prozent sprachen sich für die Unterstützung aus, während 39 Prozent dagegen waren.

Die FPÖ-Wähler hingegen lehnten die Zahlungen eindeutig ab: Nur 9 Prozent befürworteten sie, während 86 Prozent klar dagegen stimmten. Dies unterstreicht eine klare Abneigung gegenüber der bisherigen Politik. Harald Vilimsky, Vorsitzender der Freiheitlichen im EU-Parlament, kritisierte die fehlende Transparenz und die unkontrollierte Weiterleitung von Steuergeldern. Er warnte vor Korruption und ineffizienter Verwendung der Mittel, während die Regierung weiterhin auf eine verhärtete Haltung beharrte.

NAbg. Michael Schnedlitz, Generalsekretär der FPÖ, wies darauf hin, dass die eigene Wählerschaft bereits abgesprungen sei und die Regierung keine Legitimation mehr besitze. Er kritisierte die Außenministerin als „politische Geisterfahrerin“ und betonte, dass die Steuerzahler nicht länger in ein „schwarzes Loch der Korruption“ investieren sollten. Die Diskrepanz zwischen staatlicher Propaganda und realer öffentlicher Meinung sei unübersehbar groß.