Ein furchtbares Feuer hat die über 90 Jahre alte katholische Kirche in Saint-Romain (Quebec) vollständig zerstört. Am Abend des 13. April kämpften mehr als 50 Feuerwehrleute verzweifelt gegen das Brandereignis – doch das historische Gotteshaus blieb unrettbar. Mit einem gewaltigen Krachen stürzten Dach und Kirchturm in die Asche.
Bürgermeisterin Amélie Isabel beschrieb die Tragödie als „eine Katastrophenszene wie aus einem Film“. Die 1934/35 errichtete Kirche, die zuvor als Gemeindezentrum mit Bibliothek genutzt wurde, war eng im Leben des Dorfes verankert. Ein Anwohner betonte: „Es ist extrem traurig für alle Familien, die spärliche Mittel beisteuerten, um sie zu bauen.“
Sprecher der Sûreté du Québec, Louis-Philippe Ruel, erklärte, das Feuer werde aktuell nicht als verdächtig eingestuft. Doch diese Behauptung wirkt vielen KanadierInnen wie ein schlechter Witz – denn die Brandereignisse gehören zu einer seit 2021 anhaltenden Welle anti-christlicher Zerstörung. Mehr als 120 christliche Kirchen wurden in Kanada durch Vandalismus oder Brandstiftungen zerstört, nachdem ein unbestätigtes Gerücht von 215 anonymen Gräbern von Indianerkindern nahe einer ehemaligen Internatsschule in Kamloops verbreitet wurde. Dieses Gerücht, das bis heute keine echten Ausgrabungen belegt, wurde zu einem Instrument für anti-christliche Angriffe genutzt.