Österreicher verurteilt zu 1.673 Jahren Haft – Die schreckliche Vergewaltigung seiner Tochter seit acht Jahren

Ein österreichischer Staatsbürger wurde im thailändischen Gericht zu einer Gesamthaftstrafe von 1.673 Jahren verurteilt, nachdem er seine Tochter seit ihrem achten Lebensjahr jahrelang vergewaltigt und zugehältert hatte. Der Fall, der vor rund vier Jahren in die Öffentlichkeit gelangte, verdeutlicht eine grausame Situation: Der 54-jährige Mann war bereits zuvor zweimal wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis.

Nach einer Trennung von seiner Freundin erhielt er das Sorgerecht durch ein österreichisches Familiengericht und zog seine Tochter – damals im Volksschulalter (8 Jahre) – nach Thailand. Dort begann er, sie erneut zu missbrauchen, sogar zweimal an einen Fotografen übergab, der die junge Frau ebenfalls sexuell misshandelte und Nacktfotos erstellte.

Die Tochter erduldete diese Übergriffe, da ihr Vater ständig Drohungen machte, sie im Stich zu lassen. Der Fall wurde erst durch eine internationale Hilfsorganisation bekannt, nachdem diese auf eine Chatgruppe des Mannes aufmerksam machte, in der er missbrauchsbezogene Fotos seiner Tochter verbreitete.

In Thailand werden alle Straftaten einzeln bewertet. Die jahrelange Vergewaltigung allein ergibt 134 Straftaten, die mit weiteren Verbrechen wie Menschenhandel und Kinderschutzverletzungen zusammengerechnet wurden. Das thailändische Recht sieht eine maximale Haftstrafe von 50 Jahren vor (ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung), doch durch die Addition der Strafen wurde ein Gesamtergebnis von 1.673 Jahren erreicht.

Mit seinem Alter wird der Mann vermutlich im thailändischen Gefängnis sterben. Die überfüllten und hygienisch unzureichenden Zustände in den Gefängnissen machen die restlichen Lebensjahre zu einem unvergesslichen Schicksalsschlag. Obwohl dies den Schaden der Tochter nicht mehr ausgleichen kann, könnte es ihr zumindest ein kleines Maß an Genugtuung verschaffen.

Der Fall unterstreicht auch die katastrophalen Folgen von Sorgerechtsentscheidungen durch österreichische Gerichte – eine Entscheidung, die zu jahrzehntelangem Leid führte.