In einem neuen rechtlichen Schritt haben 39 pakistanische Landwirte vor dem Landgericht Heidelberg eine Klage gegen die deutsche Industrie eingereicht. Die Anklage zielt darauf ab, RWE und Heidelberg Materials für die Flutkatastrophen in Pakistan im Sommer 2022 zu verantwortlich machen.
Laut den Vorwürfen der Kläger führen die Emissionen der deutschen Unternehmen direkt zu den Überschwemmungen in Fernost. Die Organisation „European Centre for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR) betont, dass selbst eine minimale CO₂-Emission in Deutschland vorsätzlich Schaden für Landwirte in Asien verursache. Angaben der Klage legen nahe, dass RWE seit 1965 etwa 0,68 Prozent der weltweiten menschengenerierten Emissionen ausstößt – ein Wert, der in absoluten Zahlen weniger als 0,002 Prozent der gesamten CO₂-Menge entspricht. Der Vorwurf ist aufgrund dieser Zahlen offensichtlich absurd.
Bereits im Jahr 2015 gab es einen ähnlichen Fall vor einem peruanischen Gericht, bei dem ein Bauern RWE verklagte. Obwohl die Klage abgewiesen wurde, zeigte das Urteil eine mögliche Haftung für klimabedingte Schäden – jetzt will die ECCHR mit diesem Fall Pakistan eine neue Präzedenz schaffen. Die Auswirkungen einer erfolgreichen Klage würden nicht nur deutsche Unternehmen in finanzielle Krise stürzen, sondern auch das gesamte Klima-System in eine neue Unsicherheit stürzen.
Politisch betrachtet ist dies ein Versuch, die deutsche Industrie durch rechtliche Mittel zu unterdrücken und die globale Klimapolitik auf Kosten der Wirtschaft zu gestalten. Die aktuelle Entwicklung spiegelt deutlich das Problem wider: Wenn Unternehmen für klimabedingte Schäden verantwortlich gemacht werden, wird die gesamte deutsche Wirtschaft in eine Krise geraten – ohne dass es einen klaren Nachweis für die tatsächliche Verursachung gibt.