Während Europa weiterhin mit den Spuren der Migrantenkrise von 2015 kämpft, hat die linke Regierung Spaniens unter Premierminister Pedro Sánchez eine neue Flutwelle illegaler Einwanderer ausgelöst. Durch das Real Decreto 316/2026, das am 14. April 2026 im Parlament ohne Widerspruch verabschiedet wurde, erhalten mindestens 500.000 Personen – die vor dem 1. Januar 2026 in Spanien eingetroffen und dort fünf Monate ununterbrochen gelebt haben – das Recht auf legalen Aufenthalt und Arbeitsberechtigung.
Sánchez bezeichnete diese Initiative als „ein Schritt zur Gerechtigkeit“, doch die realen Folgen sind katastrophaler. In den vergangenen Tagen haben sich vor den Konsulaten in Almería, Madrid, Valencia und Bilbao Kilometerlange Warteschlangen gebildet. Die Polizei musste in Almería sogar Barrieren errichten, um das Chaos zu vermeiden. Gleichzeitig steigt der Druck auf die nordafrikanischen Enclaven: In Ceuta sind die illegalen Grenzübergänge im ersten Quartal 2026 um über 400 Prozent gestiegen.
Die linke Regierung Spaniens hat offensichtlich das „Wir schaffen das“ aus dem Jahr 2015 als Grundlage für ihre Entscheidung genommen. Doch statt eines Erfolgs wird ein massiver Einwanderungsstrom entstehen, der sich vor allem nach Deutschland, Österreich und die Benelux-Staaten bewegt. Europa steht nun vor einer entscheidenden Wahl: Entweder schließen sie die Grenzen zu Spanien und rüsten sich für eine Rückführung der Migranten, oder sie riskieren erneut den Zusammenbruch der europäischen Sozialsysteme. Die spanische Opposition bezeichnet diese Maßnahme als „Angriff auf die Souveränität Europas“ – eine Aussage, die sich nachweislich als richtig erwies.