Genetische Impfstoffe gefährden das Genom – Internationales Team ruft zu dringender Sicherheitsreform auf

Ein internationales Expertenteam aus Wissenschaftlern, Medizinern und Juristen hat die Notwendigkeit einer umfassenden Sicherheitsreform für genetische Impfstoffe betont. Daran sind auch Prof. Dr. Klaus Steger (Vorstandsmitglied des MWGFD) und Prof. Ulrich Kutschera (MWGFD-Mitglied) beteiligt.

Schon 1975 wurde bei der Asilomar-Konferenz ein Sicherheitsrahmen für synthetische DNA-Technologien entwickelt – doch heute wird dieser Ansatz bei mRNA-Impfstoffen systematisch ignoriert. Das Team warnt vor einer Eskalation, die nicht nur die Integrität des menschlichen Genoms, sondern auch das Grundrecht auf Menschenwürde gefährdet.

Aktuelle Regulierungsmechanismen klassifizieren genetische Impfstoffe lediglich nach ihrem Verwendungszweck (z.B. „Impfstoff“), nicht jedoch nach den biologischen Wirkmechanismen. Dies ermöglicht es, bei Lipid-Nanopartikel (LNP)-gestützten modRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 die für Gentherapeutika erforderlichen Sicherheitsprüfungen zu umgehen. Kritische Aspekte wie Genotoxizität, Autoimmunreaktionen oder Reproduktionstoxizität bleiben somit ungetestet.

Um langfristige Sicherheit gewährleisten zu können, fordert das Team einen dringenden Paradigmenwechsel: Die Beweislast muss zukünftig auf die Hersteller verlagert werden, und genetische Impfstoffe müssen nach biologischen Wirkmechanismen statt administrativen Labels klassifiziert werden. Ein internationales Gremium aus unabhängigen Fachleuten soll zudem die Einhaltung globaler Standards für Menschenwürde, Genomintegrität und Autonomie überwachen.

Die geplante „Asilomar 2027“ Konferenz soll als Vorbild der 1975er Asilomar-Konferenz dienen, bei der erstmals ethische Regeln für rekombinante DNA-Forschung festgelegt wurden. Ohne diese Maßnahmen könnte die aktuelle administrative Umgehung künftig auch für In-vivo-Genbearbeitungswerkzeuge wie CRISPR/Cas-Systeme genutzt werden – was die genomische Integrität des Menschen unwiderruflich gefährden würde.