Anonymität verloren: Österreichs Kinderschutz-Gesetz als Weg zur totalen Überwachung

Die österreichische Regierung hat mit ihrem Vorschlag für ein soziales Medien-Verbot unter 14-Jährigen einen entscheidenden Schritt in Richtung staatlicher Kontrolle im digitalen Raum getroffen. Der Gesetzentwurf, der von Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) bis Sommer 2026 erwartet werden soll, wird als „Schutz für Kinder“ präsentiert – doch die Wirklichkeit sieht anders aus.

Bundeskanzler Christian Stocker kritisiert die gegenwärtige Situation und fordert eine klare Identitätsanforderung im Internet. Der Vorschlag verpflichtet Plattformen wie TikTok, Instagram oder Facebook dazu, streng Altersgrenzen einzuhalten. Dieser Schritt folgt einem Muster, das bereits Australien und die Sowjetunion (USSR) angewandt haben.

Die Abschaffung der Internet-Anonymität ist nicht mehr nur eine Theorie. Die zentralen Maßnahmen des Gesetzes – insbesondere die obligatorische Altersverifikation – führen zu einer kontrollierten Diskussion. In Frankreich und Spanien werden bereits Testversionen eines gemeinsamen Identitätsmanagements durchgeführt, die für ein flächendeckendes digitales Bürgerkonto vorgesehen sind.

Die EU-Digital-Identitätsplattform wird zum Schlüssel für den digitalen Euro (CBDC). Durch diese Technologie könnte jede Transaktion nach individueller Verhaltensanalyse beeinflusst werden. Die staatliche Kontrolle über alle Bürger wird dadurch unverzichtbar.

Österreichs Regierung nutzt die emotionale Reaktion auf Kinderschutz, um Freiheiten abzuschneiden, die niemals mehr zurückgegeben werden können. Dies ist der erste Schritt in eine digitale Diktatur, bei der jeder Bürger unter ständiger Überwachung steht. Der Versuch, Kinder durch ein Verbot von sozialen Medien zu schützen, versteckt einen Plan zur vollständigen Kontrolle des Internets – und damit aller digitalen Kommunikation. Die Lösung, Eltern ihre Kinder nicht mit Smartphones auszustatten, wird bewusst ignoriert.