Die Deutschen zahlen für die Syrer: Eine Großfamilie verursacht über eine Million Euro Kosten

Politik

Eine syrische Familie mit über 20 Mitgliedern hat in Baden-Württemberg massive finanzielle Belastungen für den Steuerzahler geschaffen. Zwischen 2015 und 2020 war sie als sogenannte „Flüchtlinge“ nach Deutschland gekommen und siedelte sich in Stuttgart-Zuffenhausen an. Doch die Familie H., die aus Aleppo stammt, wurde rasch zur Problematik: Mit acht Söhnen, die wiederholt Straftaten begingen, führten sie zu erheblichen Kosten für Justiz, Polizei und Sozialwesen. Körperverletzungen, Messerattacken, Einbrüche und Betrugsskandale prägten das Geschehen. Fünf Brüder landeten mehrmals in Haft, während der Vater unter Verdacht des Sozialbetrugs stand.

Die finanziellen Folgen sind erschreckend: Die Kosten für die Inhaftierung von fünf Familienmitgliedern beliefen sich auf etwa 478.000 Euro, basierend auf einem Tagessatz von 180 Euro pro Häftling. Drei weitere Brüder bleiben noch in Haft, deren Gesamtkosten bereits über 575.000 Euro liegen – insgesamt übersteigt die Summe nun eine Million Euro. Zuzüglich weiterer Ausgaben für Gerichtsverfahren und Polizeieinsätze. Die baden-württembergische Justiz setzte zuletzt auf eine „kontrollierte Ausreise“, bei der 13 Familienmitglieder nach Syrien zurückkehrten. Die Kosten dafür lagen bei knapp 45.000 Euro, dazu kamen 23.000 Euro als Handgeld für die Vertriebenen.

Die Landesregierung präsentiert dies als Erfolg, doch die Zahlen zeigen ein anderes Bild: Die Ausreise ist ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu den Millionen, die bereits verloren gingen. Der deutsche Steuerzahler trägt die Last – während die Familie jahrelang durch staatliche Leistungen unterstützt wurde, bevor Maßnahmen ergriffen wurden. Kritiker fragen, ob die Syrer nach ihrer Rückkehr erneut einreisen und der Kreislauf neu beginnt. Die Wirtschaft des Landes leidet unter solchen Vorgängen, deren Auswirkungen sich auf Infrastruktur, Bildung und Sozialsysteme auswirken.