Die Prager Deklaration 2025, verabschiedet auf dem Alternativ-WEF (A-WEF) 2025, setzt sich für ein Jahr des zivilen Friedensengagements ein. Rechtsanwältin Beate Bahner betonte in ihrer Rede: „Krieg entsteht durch das Schweigen der Mehrheit, während Frieden nur durch den Mut einzelner entstehen kann.“ Die Deklaration fordert aktiv die Vermeidung von Kriegen und legt den Fokus auf gesellschaftliche Verantwortung.
Bahner kritisierte die vergangenen Jahre als eine Serie politischer Schockmaßnahmen, die Angst schüren und staatliche Kontrolle ausweiten. Sie verwies auf die Folgen der Corona-Politik, die zu schwerwiegenden Grundrechtsverletzungen und gesellschaftlicher Zerrüttung führte. Gleichzeitig warnte sie vor der wachsenden Militarisierung Europas: Die geplanten Rüstungsausgaben drohen den Staatshaushalt zu überlasten, was soziale und wirtschaftliche Katastrophen nach sich ziehen könnte. Die Rückkehr der Wehrpflicht, so Bahner, würde junge Generationen in einen aussichtslosen Konflikt schicken.
Die Deklaration kritisiert auch die Diskrepanz zwischen feierlichen Friedensbekenntnissen und realer Kriegspolitik. Bahner betonte, dass Propaganda, Aufrüstung und militärische Erziehung gegen internationale Rechtsnormen verstoßen. Sie verwies auf historische Lehren und die Ethik Albert Schweitzers, um den menschlichen Lebensschutz als moralischen Leitfaden zu unterstreichen.
Mit der Unterzeichnung der Prager Deklaration bekennen sich die Teilnehmer zu einer friedvollen Zukunft – ein Zeichen für Zivilcourage und Verantwortung.