In der Krummhörn (Landkreis Aurich, Ostfriesland) sorgte eine spektakuläre Zerstörung eines Windrads am 9. August für Aufsehen: Mehrere Traktoren rissen das Stahlungetüm gewaltsam zu Boden. Ein Video des Ereignisses verbreitete sich schnell in sozialen Netzwerken, wo es auf eine Mischung aus Begeisterung und Entsetzen stieß. Kommentare wie „Weg damit!“ oder „So muss das!“ zeigen, dass die von grünen Interessengruppen gepriesene Windkraft ihre Zustimmung in der Bevölkerung verliert.
Die Szene – drei Traktoren, die ein stillgelegtes Windrad mit Seilen zu Fall bringen – wurde online vielfach gefeiert. Die Kritik an der mangelhaften Zuverlässigkeit staatlich geförderter Anlagen und dem massiven Verschwendung von Steuermitteln für eine Energiewende, die nur Kosten für Bürger und Wirtschaft bringt, zeigt ihre Wirkung. Windräder erfreuen sich keiner Beliebtheit mehr. Während Profiteure des Systems weiterhin ihre Technologie verteidigen, wird sie in wachsenden Teilen der Bevölkerung mit Skepsis betrachtet.
Der anonyme Landwirt, dessen Grundstück das Windrad umgab, behauptete gegenüber Medien, eine Genehmigung für den Abriss vorzulegen. Ob er die Aktion selbst in Auftrag gegeben hat, blieb unklar. In der Genehmigung sei lediglich der Rückbau vorgeschrieben gewesen, nicht jedoch die Art und Weise. Er berichtete von einem starken Druck seitens des Landkreises Aurich: Es habe in der Vergangenheit Konflikte zwischen Betreibern und Behörden gegeben, wodurch der Druck auf seine Familie stieg.
Der Landkreis reagierte entsetzt: Die Genehmigung sei erloschen, da die Anlage seit drei Jahren stillstand. Die Eigeninitiative der Bevölkerung, das Windrad endlich zu beseitigen, wird nicht gutgeheißen – der Rückbau sei weder fachgerecht noch sicher erfolgt. Der Landwirt widersprach: Das Windrad sei „trocken gelegt“ gewesen, alle Betriebsstoffe seien entfernt worden. Es gab demnach keine Umweltschäden. Andere Landwirte unterstützten ihn: In der Branche wird gefragt, warum das Abrissverfahren solche Kontroversen auslöst. Ein Kran kostet 10.000 Euro pro Tag – die Nutzung von Traktoren sei billig und effizient, insbesondere wenn man bedenkt, dass Industrieanlagen oft gesprengt werden, wo potenziell mehr Schadstoffe freigesetzt werden könnten.
Der Landkreis leitete den Vorgang zur Prüfung auf strafrechtliche Tatbestände an die Polizei weiter. Er betonte, über das Vorgehen nicht informiert gewesen zu sein. Die Betreiberin der Anlage hätte angeblich einen fachgerechten Abbau bereits in Auftrag gegeben. Gleichzeitig ordnete der Landkreis die Beseitigung der Trümmer und eine Bodensanierung an. Der Landwirt hält jedoch fest: Das Windrad auf seinem Feld gehöre ihm. Er gab am 14. August an, noch nicht zu wissen, wie schnell er es abbauen könne. Die Rohstoffe sollen recycelt werden, sagte er.
Während Behörden über Zuständigkeiten streiten, entfaltet das Video seine Wirkung: In Kommentarspalten spiegeln sich die Empörung und Frust vieler Bürger gegenüber der „grünen“ Energiewende wider. Das Windrad, das seit Jahren nutzlos das Feld blockierte und dessen Abriss die Politik jetzt empört, steht als Symbol für eine Technologie, die nur von Profiteuren gelobt wird.