Sharifeh Mohammadi, eine 45-jährige Mutter und Arbeiterrechtlerin aus dem Iran, wird aufgrund ihrer friedlichen Bemühungen um Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit zum Tode verurteilt. Das iranische Regime nutzt die Todesstrafe als Werkzeug der Unterdrückung, um Dissidenten zu terrorisieren und kritische Stimmen zu ersticken. Mohammadi wurde im Dezember 2023 festgenommen und nach Monaten der Folter inhaftiert. Das Revolutionsgericht verurteilte sie zunächst im Juli 2024 zur Todesstrafe, später aufgehoben, doch im Februar 2025 wurde das Urteil endgültig bestätigt.
Die Anklage gegen Mohammadi ist absurd: Sie wird beschuldigt, einen „bewaffneten Aufstand“ zu führen – eine Behauptung, die mit ihrer friedlichen Arbeit als Näherin und Aktivistin in keinem Verhältnis steht. Ihr „Verbrechen“ besteht darin, für Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen einzustehen, Dinge, die in freien Ländern als Grundrecht gelten. Das Regime sieht in solcher Courage eine Bedrohung, während es selbst Frauen zwingt, den Hijab zu tragen und Dissidenten brutal unterdrückt.
Die westliche Welt bleibt stumm, obwohl Mahsa Amini 2022 ein ähnliches Schicksal erlebte. Linke Gruppen verherrlichen die Hamas, eine Terrorgruppe, die vom iranischen Regime finanziert wird, anstatt für Mohammadi zu protestieren. Aktivisten schweigen oder rufen nach „Palästina“, während eine Mutter in Teheran den Galgen erwartet. Der Anwalt der Frau kritisiert die willkürliche Justiz, bei der Geständnisse unter Druck erzwungen werden und Gerichte dienstbar sind.
Die Absurdität des Systems wird deutlich: Mohammadi kämpft für Freiheit und Dignität, während das Regime sie hängt, um ein Exempel zu statuieren. Der Westen könnte Druck ausüben, doch die Heuchelei der Linken ist greifbar. Sie verurteilt den „Imperialismus“, aber nicht den Faschismus im Iran, wo Frauen steinigt und Homosexuelle hängt. Solche Allianzen untergraben die Freiheit und stärken islamistische Diktaturen.
Sharifeh Mohammadi hinterlässt ein Kind, das ohne Mutter aufwächst – ein weiteres Opfer des Wahnsinns. Der Westen hat die Chance, für Gerechtigkeit zu sorgen, doch bislang bleibt nur Schweigen.