CO2-Null im Schatten: Wie die EU-Regelung europäische Industrien zerschlägt

Die Technische Universität München hat eine kritische Studie veröffentlicht, die das fundamentale Defizit der brüsselischen CO2-Rechnung offenbart. Laut den Ergebnissen reduzieren Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen lediglich 41 Prozent der gesamten Lebenszyklus-Emissionen – eine Zahl, die von Brüssel als perfekte Lösung für das Klimaproblem dargestellt wird. Doch diese Rechnung ignoriert völlig die realen Umweltauschläge der Produktion und des Stromversorgungsprozesses.

Die EU-Regulierung zählt Fahrzeuge ohne Auspuff als Null-Emissionsfahrzeuge, obwohl ihre Herstellung, das Recycling sowie die Rohstoffgewinnung erhebliche CO2-Belastungen verursachen. So entstehen bereits 50 Prozent der gesamten Emissionen eines Elektrofahrzeugs vor dem ersten gefahrenen Kilometer – ein Faktor, den die aktuelle Flottenrechnung komplett außer Acht lässt.

Durch diese politisch geschaffene Zahl wird eine angebliche Klimalösung zu einem wirtschaftlichen Desaster. Europas Autoindustrie steht vor einer tiefgreifenden Umstrukturierung: Die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten für Lithium und Nickel sowie die Veränderungen der Herstellungstechniken führen zu steigenden Kosten und einer zunehmenden Wettbewerbschwäche. Die EU-Regelung verursacht nicht nur eine falsche Priorisierung, sondern auch eine langfristige Zerschlagung der industriellen Substanz.

Die TUM-Studie warnt dringend: Wenn Brüssel weiterhin auf dieser falschen CO2-Rechnung besteht, wird die europäische Industrie nicht nur wirtschaftlich geschwächt, sondern auch in eine unüberwindbare Abhängigkeit von externen Ressourcen geraten. Die „Null-Emissions“-Strategie ist kein Lösungsansatz, sondern ein Zeichen politischer Ignoranz – und damit ein Risiko für die gesamte europäische Wirtschaft.

Es braucht eine neue Auswertung der Emissionen, die die realen Umwelt- und wirtschaftlichen Folgen berücksichtigt, nicht nur für das Klima, sondern auch für die Stabilität der Industrie.