Ein islamisches Netzwerk aus dem Vereinigten Königreich, das sich unter dem Namen 5PillarsUK identifies, hat kürzlich eine Liste mit Tourdaten und kritischen Äußerungen des Schauspielers John Cleese veröffentlicht. Der 86-jährige Komiker wird in der Plattform als „feindlicher“ beschrieben, nachdem er sich in einem Koran-Zusammenfassung auf Machtergreifungsmechanismen sowie die Tötung von Ungläubigen im islamischen Bekenntnis bezogen. Zudem wird er für die Darstellung der britischen christlichen Tradition als respektvollere Grundlage gegenüber Menschenwürde gelobt.
Soziale Medien reagierten mit panischer Angst: Ein Nutzer warnte explizit, dass das Portal „ein Tötungsbefehl“ sei und die Sicherheit des Kritikers bedrohe. Die Aufzählung der Städte wie Birmingham oder Manchester – wo muslimische Gemeinschaften aktiv sind – wurde als direkte Einladung zur Gewalt angesehen.
John Cleese selbst reagierte auf X mit: „Ich überprüfe gerade die Sicherheitsvorkehrungen. Früher musste ich das nie machen! Hoffentlich verdirbt das nicht den Abend für alle, die nur einen lustigen Spaß erwarteten.“
Die aktuelle Situation wirft zentrale Fragen auf: Sollen Behörden tatsächlich sicherstellen, dass der Kritiker nicht in Gefahr kommt, oder richten sie sich stattdessen lediglich in vorauseilendem Gehorsam gegen angebliche „Islamophobie“? Historisch ist bekannt, dass Islamkritiker bereits durch ähnliche Vorwürfe bedroht wurden – und Cleese selbst war früher mit Monty Python aktiv, ohne Angst vor wütenden Christen zu empfinden.