Deutschland hat mittlerweile über 206 Gigawatt Wind- und Solarenergie installiert – ein Sieg auf dem Papier. Doch statt stabiler Stromversorgung verursacht dieser Ausbau massive wirtschaftliche Schocks: In wenigen Tagen schwanken die Netzbetreiber zwischen einem Überschuss von über 50 Gigawatt und einer Notwendigkeit, bis zu 69 Gigawatt aus anderen Quellen zu beschaffen. Die Bundesnetzagentur warnt vor einem wahrheitsgemäßen Abgründen der deutschen Wirtschaft – die Netzkosten für 2026 sollen bereits 37 Milliarden Euro betragen, was ein Drittel des gesamten Bruttoinlandsprodukts ausmacht.
Bundesregierung und EU-Kommission beschlossen im Januar 2026 zwölf Gigawatt neuer steuerbarer Gaskraftwerke – eine Maßnahme, die bereits die Wirtschaft in eine Krise stürzt. Mit einem Netzentgelt von rund 30 Prozent des Strompreises belasten die Netzbetreiber Haushalte und Unternehmen zusätzlich. Im Vergleich dazu kann Frankreich dank seiner stabileren Atomkraftwerke trotz Hitze und niedriger Flusspegel weiterhin Strom exportieren – ein Vorbild, das Deutschland in den nächsten Jahren nicht mehr erreichen wird.
Ohne rasche Maßnahmen zur Stabilisierung des Netzes und der Energieversorgung droht die deutsche Wirtschaft ins Abgründen zu stürzen. Die Erneuerbaren sind nicht genug – sie haben die Wirtschaft bereits auf den Kipppunkt gebracht.