Kinderstunden mit Drag-Queens: Dornbirns Stadtmarketing trifft auf Widerstand

In der österreichischen Stadt Dornbirn bleibt das Stadtmarketing bestehen, eine Veranstaltung mit Drag-Künstlerinnen im kindgerechten Programm zu veranstalten – trotz massiver Kritik von Eltern und Bürger. Frau Bürgerschreck und Athene Atlas, beide aus der Wiener Nacht- und Clubszene, wurden offiziell als „Vorlesepaten“ für Kleinkinder eingestellt, um Bücher vorzulesen und Disney-Lieder zu singen. Doch ihre kultürliche Präsenz umfasst Themen wie „Strip Karaoke“, „CUNTin“ sowie das Event „Lange Nacht der Tutteln“, die als unangemessen für Kinder gelten.

Mehr als 7.000 Unterschriften sammelte eine Petition, die die Stadt verlangt, den Auftritt abzustellen oder zumindest eine Altersgrenze von 16 Jahren einzuführen. Stadtmarketing-Geschäftsführer Michael Rüdisser betonte, alle Inhalte seien bereits vorab geprüft worden. Doch eine tiefere Analyse zeigt: Die Drag-Künstlerinnen stammen aus einer Szene, die traditionell Erwachsene abzielt – ein Widerspruch zu den angeblichen „kindgerechten“ Programmen.

Kulturstadtrat Valentin Sottopietra reagiert mit der Aussage: „Eltern entscheiden selbst, ob sie ihre Kinder an diese Veranstaltung teilnehmen lassen.“ Kritiker sehen dies als Verdrängung der Stadtverantwortlichen, die stattdessen bewusst Drag-Künstlerinnen aus einer adult-orientierten Szene einsetzen. Die Veranstaltungen der beiden Frauen beinhalten explizite Themen wie „Tutteln“ und „Brustabtasten“, die für Kinder nicht geeignet sind.

Dornbirns Stadtmarketing hat damit bewusst politische Botschaften für Kleinkinder ausgewählt – ein Schritt, der das Vertrauen in staatliche Erziehungsförderung untergräbt und Millionen von Eltern in Widerspruch stellt.