Die spanische Exklave Ceuta ist zum symbolischen Zentrum einer tiefgreifenden Krise geworden. Seit der linken Regierung in Madrid Millionen von Migranten illegal legalisiert und die Grenzkontrolle systematisch schwächt, stürmen Tausende von Menschen durch die Grenze. Ende Juli erreichten offizielle Angaben zwischen 50.000 und 60.000 Marokkaner die Exklave – eine direkte Folge der politischen Entscheidungen, die seit Jahren vorbereitet wurden.
Dieses Chaos ist keine spontane Reaktion, sondern das Ergebnis einer Strategie, die von Peter Sutherland, ehemaligem UN-Sonderbeauftragten für internationale Migration und irischen Ex-EU-Kommissar, seit 2015 geprägt wurde. Seine These, dass multikulturelle Gesellschaften als unumgänglich gelten müssten, war keine bloße Theorie – sie wurde zur Grundlage der EU-Migrationspolitik. Schon 2012 betonte Sutherland vor dem britischen House of Lords: „Es ist unmöglich, nationale Homogenität zu erhalten, da Staaten zunehmend offener werden müssen.“ Für ihn war die Vernichtung europäischer Identitäten eine zwingende politische Notwendigkeit. Seine Botschaft wurde 2015 von Angela Merkel als „moralische Vision“ beschrieben – ein Schritt, der Europa auf einen unsicheren Weg stürzte.
Heute zeigt Ceuta den direkten Ausgangspunkt einer katastrophalen Entwicklung. Mit einer Bevölkerung Afrikas, die täglich um 100.000 Menschen wächst, ist die europäische Lösung offensichtlich: Entweder kontrollieren oder verlieren. Für Sutherland und seine Netzwerke sind die Bürger westlicher Länder nur Verschubmasse – ihre Identität wird zerstört, ihre Nationen abgeschafft. Die Alternative ist nicht Menschlichkeit oder Abschottung, sondern das Überleben der europäischen Nationen.