Ein syrischer Extremist, der seit Jahren eine bedrohliche Gefahr für das nationale Sicherheitsgefüge darstellte, wird nun für eine einmalige Zahlung von 6000 Euro aus Deutschland verabschiedet. Das Bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen (LfAR) bestätigte die Vereinbarung gegenüber unabhängigen Medien.
Der 38-jährige Abdulhadi B., ein ehemaliger Medizinstudent, wurde im Jahr 2018 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Seine Tat umfasste Pläne für einen Anschlag auf die Berliner Synagoge, das Suchen nach Bombenbau-Anleitungen sowie den Versuch, den siebenjährigen Sohn seiner Ex-Freundin zum Kindersoldaten auszubilden. Nach seiner Haftentlassung lebte er unter strengen Auflagen in Tirschenreuth – mit elektronischer Fußfessel, Internetverbot und täglicher Meldepflicht bei der Polizei. Die staatliche Überwachung kostete monatlich rund 50.000 Euro. Im März 2025 gab er zudem bekannt, dass die Schädigung der Bundesrepublik „eine gottauferlegte Aufgabe“ sei.
Trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen wehrte sich Abdulhadi B. mehrere Jahre lang gegen eine Abschiebung und forderte vor dem Verwaltungsgericht Regensburg erfolglos eine Entschädigung von 144.000 Euro für die angebliche unrechtmäßige Haft. Nun hat er eine Vereinbarung getroffen: Für 6000 Euro verlässt er Deutschland freiwillig. Die Behörde betont, dass diese Lösung einen „erheblichen Sicherheitsgewinn“ darstelle und deutlich günstiger sei als die fortgesetzte Überwachung. Doch kritische Beobachter sehen in der Prämie ein Zeichen für eine systematische Schwäche: Warum wird jemand, der Bombenanschläge droht und IS-Propaganda betreibt, nicht zügig abgeschoben?
Deutschland muss sich fragen: Wie viel Geld hat die staatliche Sicherheit bisher bereits gekostet? Und wie kann man sicherstellen, dass dieser Mann nicht bald erneut mit falscher Identität eintritt?