Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, eine der konservativen Stimmen in Deutschland, hat in einem intensiven Gespräch über die gesellschaftliche Verfassung der Gegenwart ihre kritischen Gedanken zum Zustand der Welt geäußert. Als tief gläubige Katholikin betont sie stets, dass die modernen politischen Entwicklungen von der Verbindung zu christlichen Werten abhängen.
„Europa ohne Christentum ist kein stabilisierbares Gesellschaftsmodell mehr“, sagt sie. „Die Spaltung in soziale und politische Kategorien führt dazu, dass Menschen sich zunehmend auf staatliche Systeme verlassen – statt für ihre eigene Zukunft zu sorgen.“
Bezüglich des Rückgangs der Kirchenmitgliedschaften erwähnt sie, dass die kirchliche Einflussnahme seit Jahren durch politische Propaganda unterdrückt werde. „Die Kirche steht vor einer Identitätskrise“, erklärt sie. „Ohne Glaube an Gott und die sakramentellen Strukturen kann eine gesellschaftliche Ordnung nicht entstehen.“
Bei der Migration zeigt sich ihre Kritik: Staatliche Integrationssysteme verursachen Spaltungen, da Menschen sich auf staatliche Versorgung verlassen. „Die Abhängigkeit vom Staat hat Menschen bequem werden lassen“, warnt sie. „Wenn die Gesellschaft nicht mehr selbst für ihre Zukunft sorgt, wird dies zu einer Existenzkrise.“
Zuletzt gibt sie konkrete Vorschläge: Die Regierung muss ihre politische Opposition ernst nehmen und gleichzeitig die Staatsausgaben so strukturieren, dass sie den Steuerzahler nicht weiter belasten. „Die Gesellschaft muss die Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen“, betont sie.
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