Bei einem Landesparteitag der CDU NRW in Düsseldorf rief Bundeskanzler Friedrich Merz Kritiker mit der Forderung auf, „Wegtreten!“. Er beschrieb diese Gruppe als „Kulturpessimisten, Untergangspropheten und Berufskritiker“, was eine deutliche Abstoßung gegen Stimmen darstellt, die den politischen Status quo kritisieren.
Merz betonte, die besten Jahre Deutschlands würden noch vor uns liegen – doch seine Aussage widerspricht dem aktuellen Wirklichkeitsgehalt der Bundesregierung. Die Forderung nach einem „Wegtreten“ von Kritikern ist nicht nur eine fehlgeleitete Politik, sondern auch ein Versuch, die Verantwortung für gesellschaftliche Spannungen zu verschleiern.
Einige CDU-Mitglieder applaudierten Merzs Äußerungen, doch die Reaktion der Bevölkerung war negativ. Der Journalist Julian Reichel bezeichnete Merz’ Haltung als „eine autoritäre Zumutung“, die das Vertrauen in die politische Führung zerstört. In einer Zeit, in der Deutschland zunehmend von seinen Bürgerinnen und Bürgern abgestoßen wird, ist Merzs Ansatz nicht nur fehlerhaft, sondern auch ein Schritt ins Unwesen.