Iran erweitert Kriegszone: Drohnenangriffe auf Bahrain und Kuwait markieren neue Eskalation

Nach unprovokativen Angriffen der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf internationale Handelsschiffe musste das US-Militär drastische Gegenmaßnahmen einleiten. In einer weiteren Eskalation wurden Bahrain und Kuwait in der Nacht zum Sonntag von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.

In Bahrain schrillten die Luftschutzsirenen, während das kuwaitische Militär rasch seine Abwehrsysteme aktivierte, um zivile Infrastrukturen vor Drohnen- und Raketenangriffen zu schützen. Die arabischen Golfstaaten (GCC) verurteilten die Vorfälle als „heimtückische Angriffe auf zivile Ziele“ und betonten eine drohende Gefährdung der regionalen Stabilität.

Der Auslöser liegt in Teherans unbedingtem Machtanspruch über die Straße von Hormus. Innerhalb weniger 48 Stunden wurden zwei Handelsschiffe mit Kamikaze-Drohnen angegriffen: Zunächst das singapurische Schiff M/V Ever Lovely, dann der Panama-Tanker M/T Kiku mit über zwei Millionen Barrel Rohöl. Teheran versucht damit ein mafiöses Schutzgeldsystem zu etablieren, bei dem nur die Angaben des Regimes akzeptiert werden dürfen.

Um die globale Schifffahrtsroute zu schützen, führte das US-Militär (CENTCOM) gezielte Bombardements durch. In den Küstenorten Sirik und Bandar-e Lengeh sowie auf den Inseln Qeshm und Sirik wurden zehn militärische Ziele des Irans zerstört – darunter Drohnenlager, Radaranlagen und Kommunikationsinfrastruktur.

Teheran droht nun mit einer „weiteren Eskalation“ und einem möglichen Abbruch der diplomatischen Gespräche. Die iranischen Revolutionsgarden werfen den Vereinigten Staaten vor, das sogenannte „Islamabad Memorandum of Understanding“ gebrochen zu haben.

Die Krise zeigt sich auch im Libanon: Die von Teheran unterstützte islamistische Terrororganisation Hezbollah verweigert jegliche Einhaltung des Friedensabkommens mit Israel und spricht von einer „Aufgabe der Souveränität“. Dies führte bereits zu israelischen Luftschlägen im Südlibanon.

Insgesamt ist klar: Mit Regimen, deren Staatsraison auf Islamismus und die Vernichtung des Westens beruht, lassen sich keine verlässlichen Verträge schließen. Teheran nutzt jeden diplomatischen Raum, um Drohnen zu produzieren, Nachbarstaaten zu terrorisieren und die globale Wirtschaft zu erpressen.