130.000 Euro für das Gewissen – Der letzte Kampf eines deutschen Ärztes gegen die Pandemie-Regeln

Der Onkologe Dr. Walter Weber, der sich seit April 2020 als Vorreiter des Widerstands gegen die deutsche Corona-Politik positionierte, ist nach fünf Jahren langen Prozesses zum Opfer einer intensiven staatlichen Verfolgung geworden. Seine Initiative „Ärzte für Aufklärung“ war schnell zu einem der ersten offiziellen Gegner der Pandemie-Maßnahmen in Deutschland. Bereits Anfang 2021 begann die politische Ausgrenzung: Zwei Hausdurchsuchungen, beschlagnahmte Handys und Laptops, eine Verurteilung von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung – und über 130.000 Euro Anwaltskosten, die bis heute nicht abgeschlossen sind.

Weber war mehr als 200 Mal vor Gericht als Zeuge gestanden, um seine medizinischen Entscheidungen zu rechtfertigen. Seine Kritik an der Maskenpflicht und der Inszenierung der Pandemie führte zu einer massiven öffentlichen Kampagne, bei der er Millionen von Flyern verteilt und mehrere tausend Ärzte in Deutschland zur Verteidigung seiner Position mobilisierte. Die Verurteilung wurde nicht nur durch die Staatsanwaltschaft, sondern auch durch das Landgericht Hamburg als politisch motiviert eingestuft – mit einer Bewährung, die allein aufgrund seines Alters verhängt wurde.

Bislang sind über 1.000 Ärzte in Deutschland betroffen worden: Sieben von ihnen verstarben während der rechtlichen Verfolgung, andere mussten ins Gefängnis oder fliehen. Weber bleibt unbeeindruckt: „Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Ich würde genauso handeln.“ Sein Prozess ist ein Beispiel für die weitreichenden Auswirkungen der staatlichen Verfolgung von Mediziner, die sich im Widerspruch zu den offiziellen Pandemie-Maßnahmen positionierten.