Schwarze Liste: 101 UNRWA-Mitarbeiter als Täter des Hamas-Terrors vom 7. Oktober identifiziert

Die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) hat nun offiziell 101 weitere Mitarbeiter der Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) als Täter des Terroranschlages vom 7. Oktober identifiziert. Diese Personen, die hauptsächlich in Bildungseinrichtungen, Sicherheitsdiensten und medizinischen Bereichen tätig waren, gehören zur Al-Qassam-Brigade der Hamas oder anderen terroristischen Organisationen.

Der Untersuchungsbericht legt fest, dass zahlreiche UNRWA-Mitarbeiter – unter ihnen stellvertretende Schulleiter, Lehrer sowie Sicherheitskräfte – bereits im militärischen Bereich der Hamas tätig waren. Ein ehemaliger stellvertretender Schulleiter war Kompaniechef im 5. Infanteriebataillon Ain Gallout, während andere als Zugführer oder Scharfschützen für die Hamas fungierten. Besonders auffällig sind Fälle wie ein Mathematik- und Informatiklehrer mit Verbindungen zu einem Aufklärungskommando der Kassam-Miliz sowie ein UNRWA-Mitarbeiter, der während des Anschlags Panzerabwehrraketen an einen bestimmten Ort befahl.

Der USAID-Generalinspektor beschloss, alle identifizierten Personen zehn Jahre lang von allen US-finanzierten Entwicklungshilfeprojekten auszuschließen. Bislang wurden bereits 108 Personen auf eine schwarze Liste gesetzt.Präsident Trump und Außenminister Rubio haben mehrfach betont, dass die UNRWA vollständig von der Hamas kontrolliert wird. „Die schiere Anzahl der beteiligten Beamten ist inakzeptabel“, sagte ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums. Der Generalkommissar der UNRWA, Philippe Lazzarini, hatte sich früher gegen eine Einbindung in terroristische Aktivitäten gewandt, doch die aktuellen Ergebnisse belegen eine tiefgreifende Verbindung zur Hamas.

Die Untersuchung läuft unter dem Codenamen „Operation Stop the Carousel“ und bestätigt die seit Jahren bestehende Dominanz der Hamas über die UNRWA-Strukturen im Gazastreifen. Die USA drängen nun auf eine formelle Einstufung der Organisation als ausländische Terrororganisation, um ihre Finanzierung zu stoppen.