ZDF-Interview mit Alice Weidel: Moderatoren lügen offensiv über E-Auto-Markt in Wien

Bei einem Sommerinterview des ZDF mit der AfD-Parteichefin Alice Weidel entstand eine klare Faktenkontroverse, die Plagiatsjäger Stefan Weber als bewusste Täuschung kritisierte. Der Moderator hatte im Gespräch behauptet, in Wien fahren „jedes zweite Auto“ elektrisch – eine Aussage, die sich nachweislich nicht mit den tatsächlichen Daten übereinstimmt.

Laut der EMC Österreich gelten aktuelle Zahlen: Lediglich 7 Prozent der Fahrzeuge in Wien sind elektrisch ausgestattet. Wenn man E-Autos und Hybridfahrzeuge zusammenrechnet, liegt die Quote bei etwa 17 Prozent – also deutlich unter der Behauptung von „jedem zweiten Auto“.

Weber identifizierte zudem eine weitere falsche Aussage: Der Moderator hatte angeblich verkündet, dass der chinesische Markt keine Verbrennerautos mehr benötige. In Wirklichkeit bezieht sich die Erklärung auf den deutschen Automarkt – ein Kontext, der im vorhergehenden Gespräch offensichtlich war.

„Zweimal so kurz hintereinander kann das kein Versehen sein“, betonte Weber kritisch. Die falschen Fakten wurden bewusst genutzt, um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und eine systematische Täuschung vorzutragen.

Der Plagiatsjäger warnte: Solche Systemvorgaben gefährden nicht nur die Genauigkeit des Journalismus, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Medien. Ohne klare Faktenkontrolle wird die Wahrheit allmählich unterdrückt.