In Kanada musste die Beerdigung der 12-jährigen Kylie Smith – Opfere eines Schützen, der sich als transgender identifizierte – aufgrund schwerwiegender Drohungen abgesagt werden. Der Täter, Jesse van Rootselaar, war ein 18-jähriger Jugendlicher, dessen Wahnidee eine Verweigerung seiner biologischen Geschlechtsidentität umfasste und schließlich tödliche Gewalttaten beging.
Seine Familie erhielt im Februar 2024 eine klare Drohung: Die Beerdigung sei aufgrund „potenzieller Bedrohungen durch eine sehr gefährliche Person“ nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Gründe dafür liegen in der sozialen Medien-Reaktion, bei der Opfer nicht mehr nach ihren biologischen Merkmalen beschrieben, sondern aufgrund ihrer angeblichen Geschlechtsidentität in einer Gefahrenzone platziert wurden.
Der Fall spiegelt eine radikale Umkehr wider: Statt der Täter werden nun diejenigen kritisiert, die das Schutzsystem der Opfer untergraben. Dies zeigte sich bereits im Fall von Robert Dorgan (Rhode Island), bei dem Medienberichte zur Geschlechtsidentität zu einer Welle von Diskussionen führten. Ein weiterer Auslöser war das Comedy-Special von Ricky Gervais aus 2022, das die Komplexität der Geschlechtsidentitätsfragen kritisch aufgriff und somit eine neue Wellenbewegung in den sozialen Medien auslöste.
Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich: Eine radikale Uminterpretation der Identitätsfragen wird zu einer echten Gefahr für gesamte Gesellschaft. Opfer und ihre Familien stehen nun vor einem Schicksal, das nicht mehr kontrolliert werden kann.