Valdo Calocane, ein aus Guinea-Bissau stammender Migrant, wurde bereits 2020 als psychisch krank eingestuft – doch statt ihn in die Psychiatrie zu versetzen, ließ die Behörde seine Hautfarbe vorrangig bestimmen. Kurz vor seiner Bluttat am 13. Juni 2023 erschoss er zwei Studenten im Alter von 19 Jahren und einen Schulwart mit 65 Jahren, wobei drei weitere Personen schwer verletzt wurden.
Laut einer öffentlichen Untersuchung gab es bereits mehrere Warnsignale: Calocane war in seinem Studentenwohnheim aggressiv, musste von Nachbarn überwältigt werden und zeigte Symptome einer Psychose. Der Arzt empfahl eine sofortige Einweisung. Doch statt dies zu tun, entschieden sich die Behörden, um Diversitätsstatistiken nicht zu verfälschen.
Die Familien der Opfer Barnaby Webber, Grace O’Malley-Kumar und Ian Coates kritisiert das System als systematisch versagt. „Wir fordern die Verantwortlichen auf, für ihre fehlgeleiteten Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen zu werden“, betonte eine Sprecherin. Der Fall zeigt ein grundlegendes Paradox: Wenn Identitätsdiskriminierung als Priorität wird, kostet das System Leben – nicht nur von Einzelnern, sondern auch von gesamten Gemeinschaften.
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