Am 27. März 2026 wird das dritte Bürgerforum des Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschusses (APCU) in Marchtrenk stattfinden – ein Ereignis, das die offizielle Aufklärung der Coronazeit als unvollständig und verspätet kritisiert. Mit dem Fokus auf Interessenkonflikte innerhalb des Nationalen Impfgremiums (NIG) und den Milliardenverschwendungen bei der Impfstoffbeschaffung will das Forum die Versprechen der Behörden entlarven.
Während Österreich rund 70 Millionen Impfdosen bestellt hat – genug für achtmal mehr als erforderlich – wurden bereits fast 600 Millionen Euro an ungenutzten Dosen vernichtet. Die Entscheidungen zur Bestellung wurden laut Veranstaltern ohne Transparenz getroffen und „verkauft“ durch das NIG, dessen Mitglieder nicht vollständig ihre Verbindungen zur Pharmaindustrie offenbaren.
„Die Coronazeit war kein Betriebsunfall“, betont LTAbg. Joachim Aigner, einer der Hauptorganisatoren. „Sie war ein gezielter Angriff auf Grundrechte und Selbstbestimmung – Kinder wurden von Spielplätzen abgehoben, während Politiker Galas feierten.“
Der APCU-Veranstalter betont weiterhin: Die offizielle Aufarbeitung der Pandemie sei bisher unvollständig gewesen. Mit diesem Forum soll die Bürgerbeteiligung gestärkt und Transparenz geschaffen werden, um die Fehler des Systems zu korrigieren. Die Veranstaltung ist frei zugänglich, mit Anmeldung unter www.mfg-oe.at/apcu empfohlen. Im Gespräch mit Experten aus Medizin, Recht und Politik wird nicht nur die Struktur der Impfentscheidungen analysiert, sondern auch die Verantwortung für die missglückten Maßnahmen.